Mords-Winterspaß am Kloster Eberbach

Der seit Juli 2015 eröffnete Rundwanderweg um das Kloster Eberbach hätte die Zisterzienser-Mönche, die von 1136 bis 1803 hier lebten auch erfreut oder auch nicht, denn sie mussten oder wollten diesen Weg sowieso öfter gehen. Doch sie hatten es in ihren Kutten und Sandalen nicht so bequem wie wir heute. In wärmenden Fleece, Gore-Tex und anderem Wasser- und kälteabweisendem Material gekuschelt, erlebten mehr als 150 Wanderer an diesem 17. Januar bei winterlichen Temperaturen und Schnee Mords-Klostergeschichten und genossen beeindruck Landschaften.

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Mehr als 150 Teilnehmer hört sich zunächst nicht kuschelig an. Doch das Gegenteil war der Fall. Der Wanderweg hat genügend Platz, und wenn beim Geschichtenerzählen alle wie die Pinguine aneinander rücken, kommt ein schönes Gemeinschaftsgefühl auf.

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Am ersten Lesestopp ließen sich die Wanderer die Wintersonne in die Gesichter scheinen und kicherten schon mal über die Versuche unseres Wellensittich-Kommissars Herrn Hitch, die Menschenwelt zu verstehen. Wolfgang berichtete einiges über das klösterliche Leben und die Mönche, die in dem Film „Der Name der Rose“, der 1985 im Kloster Eberbach gedreht wurde, ermordet wurden.

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Am zweiten Stopp an der Kisselmühle wurden die Wanderer herzlichst von Alexandra und Frank Messing, Betreiber der Zucht-Farm, mit Glühwein und heißem Tee begrüßt. Eine Wohltat bei dieser Winter-Wanderung. Herr Hitch seinerseits machte Bekanntschaft mit einer etwas anderen Spezies. Und auch die Wanderer erfuhren, dass hier Lamas, Kamele, Dromedare, Emus, Kängurus und andere exotische Tiere leben.

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Gut gelaunt und aufgewärmt ging die Wanderung weiter durch das Nordtor in das Innere des Klostergeländes. Dort erfuhren die Wanderer viel Wissenswertes über die Gründung des Klosters und das Wirken der Mönche, die die Region durch den Weinbau zum Blühen brachte. Herr Hitch seinerseits entdeckte, dass das Fliegen das einzig Wahre im Kampf gegen das Verbrechen ist.

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Nach dieser Pause ging es etwas sportlich zu. Eine steile Rheinsteig-Passage vom Kloster in Richtung Steinberg (dem Lieblingsweinberg der Mönche) musste erklommen werden. Doch jeder hatte genügend Zeit und wurde anschließend mit einem grandiosen Blick über das winterliche Rheintal belohnt.

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An der Domäne Steinberg hörten sich die Teilnehmer den letzten Teil und die Auflösung der Krimikomödie an, und Wolfgang erzählte über die Weinproduktion und Entstehungsgeschichte des Kloster-Weinguts.

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Die Wanderer machten sich sodann in der Dämmerung auf den Weg zurück zum Kloster Eberbach, wo ein reichlich mit Riesling bestückter Tisch an der Klosterschänke auf sie wartete und für einen schönen Ausklang der Tour im Mondschein sorgte.
Diese Krimi-Wanderung hat uns wieder einmal einen Mords-Spaß bereitet. Wir freuen uns auf die nächste Mords-Tour am 14.2. (Valentinstag), die uns zur Loreley führen wird.

 

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